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Nördliche und Südliche Dynastien · Alltagsleben

Der Esel im Brunnen: Tempelillusionen im Luoyang der Nördlichen Wei

Im Luoyang der Nördlichen Wei zeigte ein Künstler in einem Nonnenkloster Illusionen: einen gehäuteten Esel im Brunnen, Datteln und Melonen im Nu. Wie es ging, sagt die Quelle nicht.

Nördliche und Südliche Dynastien · Geld und Gesellschaft

Sechs mu und neun Inseln: Karpfenhaltung in der Nördlichen Wei

Ein Ackerbauhandbuch der Nördlichen Wei überliefert ein altes Teichrezept: sechs mu Wasser, neun Inseln, zwanzig Karpfen im Februar, Schildkröten als Wächter – und eine allegorische Rechnung.

Nördliche und Südliche Dynastien · Städte und Technik

Tausend Buddhas auf der Straße: Luoyangs Bildprozession

Am siebten Tag des vierten Monats sammelten sich die Bilder der Hauptstadt im Jingming-Kloster, ein Amt zählte über tausend; am achten zogen sie durchs Xuanyang-Tor, der Kaiser streute Blumen.

Nördliche und Südliche Dynastien · Geld und Gesellschaft

Ein Tisch von einem Zhang Breite und ein Teller Schnittlauch: Geld und Macht in den Klöstern von Luoyang

Prinz Yuan Yong hielt sechstausend Diener und fünfhundert Sängerinnen und deckelte ein Mahl bei Zehntausenden von Münzen; Li Chong, überreich, aß Schnittlauch, und seine „achtzehn Sorten“ waren ein Wortspiel.

Nördliche und Südliche Dynastien · Alltagsleben

Fleisch ohne Kühlschrank: Reis, Weintrub und Lehm

Ein Schwein im zwölften Monat, drei Wege, es zu halten: in gekochtem Reis, bis es säuert; in gesalzenem Weintrub; in Lehm versiegelt an der Nordwand. Das Qimin Yaoshu nennt alle drei.

Nördliche und Südliche Dynastien · Städte und Technik

Vier Herbergen, vier Quartiere: Die Fremden im Süden von Luoyang

Südlich des Luo ordneten vier Herbergen und vier Quartiere die Ankommenden nach Herkunft; Haus nach drei Jahren. Die Eingebürgerten, „über zehntausend Haushalte“, und ein Markt, wo Karpfen teurer war als Rindfleisch.

Nördliche und Südliche Dynastien · Alltagsleben

Knecht der Milch: Wang Su, der Tee und der Geschmack eines Nordhofs

Ein Überläufer aus dem Süden kommt 494 nach Luoyang, isst weder Hammel noch Milch und trinkt Tee. Jahre später nennt er am Kaiserhof den Tee den Knecht der Milch. Eine Anekdote, ein Spitzname — ein Mann, kein Volk.

Nördliche und Südliche Dynastien · Städte und Technik

Der Turm, der klang: neunzig Zhang Holz, fünftausendvierhundert Glöckchen und drei Monate Feuer

516: Fundamente bis zu den Gelben Quellen, dreißig vergoldete Statuen. Neunstöckiger Holzturm, 90 Zhang, Spitze 10, 130 Glocken, 5 400 Glöckchen. 534: Brand im achten Stockwerk, drei Monate Feuer.

Nördliche und Südliche Dynastien · Alltagsleben

Ein Mahl der Nördlichen Wei: Nudeln, Spanferkel und Dickmilch

Ein Mahl des Nordens, 6. Jahrhundert, ohne Pfanne: Teig zu Fuß und Zoll geschnitten, Spanferkel am fernen Feuer gedreht, Milch mit Sauerteig angesetzt und zu Butter geschlagen. Das Qimin Yaoshu sagt, wem das gehörte.