Tang
Alltagsleben
Essen, Wohnen und Gewohnheiten

Die Tang-Prüfung: Wie man Jinshi wurde
Die Präfektur entließ ihre Kandidaten im Winter mit einem Fest, die Hauptstadt prüfte mit Klebtext, Prosa und Erörterung; bestanden hieß noch nicht Beamter – der Weg eines Tang-Kandidaten.

Drei Frauen auf drei Steinen: Was ein Epitaph der Tang-Zeit sagen kann – und was nicht
Dreihundert Zeichen Epitaph, eine Schwester, die ihr Bruder mit verkauften Texten bestattete. Drei Steine der Tang-Zeit nennen Namen, Alter, Grab und Kinderzahl; ihre eigenen Worte fehlen.

Einmal abschreiben, und es sitzt: Die Lehrbücher der Tang-Zeit und die Schuljungen von Dunhuang
Eine Dunhuanger Rolle trägt Name und Datum: Zhang Gui vom Kloster Jinguangming, 905. Was Tang-Kinder lasen — Qianziwen, Mengqiu, Taigong Jiajiao — und was keine Quelle nennt: die Kosten.

Wie eine Arznei der Tang-Zeit entstand: von der Diagnose bis zum Vorrat
Die Tang-Arznei beginnt nicht mit der Waage: erst untersuchen, dann rösten, waschen, sieben, erst danach wiegen; zwanzig liang auf einen dou Wasser, vier sheng, drei Gaben. Preise nennt das Buch keine.

Wie man in Tang-Chang'an wohnte: hundertacht Viertel, Mietshäuser und Herbergen
„Chang'an zu bewohnen ist nicht leicht“ gilt als Klage über die Miete, doch die frühen Fassungen sprechen vom Reis und von „allen Dingen“. Keine einzige Miete aus Chang'an ist überliefert; es bleiben Viertel, Häuser.
