ALLTAGSLEBEN · VON SHANG BIS QING
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Kleine Fragen öffnen ein Fenster in die Vergangenheit.

Von Beijing nach Nanjing: Das Wegebuch eines Kaufmanns aus Huizhou
Siebenundzwanzig Jahre sammelte ein Huizhouer Kaufmann Wege: Poststationen Beijing–Nanjing, 4.320 li nach Chengdu, sechzig li je Etappe an der Grenze. Entfernung, Gefahr — nie ein Preis.

Fünfzehn Reisigbesen für sieben Fen fünf Li: Ein Kreisregister aus dem Beijing der Wanli-Zeit
Kreisvorsteher Shen Bang notierte bis auf Fen und Li, was Wanping für Altäre, Gräber und Feste kaufte, und wer zahlte. Beschaffungspreise, keine Marktpreise; ein Register, keine Bevölkerung.

Mit gelbem Schlammwasser gewaschen: Weißzucker in der Ming-Zeit
In einen Tonkegel gefüllt und mit gelbem Schlammwasser gewaschen, wurde Ming-Schwarzucker zu weißem Reif, in fünf Sorten. Kandiszucker war ein eigenes Verfahren, keine feinere Stufe derselben Sache.

Nach dem dritten Punkt der ersten Wache: Wer Ming-Peking am Laufen hielt
Eine Stadt ohne Rathaus: Eine Glocke schließt abends die Straßen, Viertelvorsteher laufen für zwei Behörden, 801,5 staatliche Ladenräume werden vermietet, und alle drei Tage wird die Waage geprüft.
